Blog - Podcast - Widdewidde_Leben mal Quer

Direkt zum Seiteninhalt

Im Krankenhaus

Widdewidde_Leben mal Quer
Veröffentlicht von in Lebenszeit · 10 September 2019
Tags: Gesundheit
    Nun waren wir 4 mal im im Krankenhaus wegen dem aua Arm unserer Tochter.
    Ich habe so viel Liebe gesehen. Auch hinter den grimmigen Gesichtern und auch die liebe hinter der Wut und ja hinter dem dass sie uns nicht verstehen oder unsere andere Haltung gegenüber jungen Menschen nicht für Ihre Wahrheit ansehen. Ich hab euch alle in liebe gesehen.

    Ich habe mich bedankt. Ich habe mich bedankt. Dafür das es euch gibt. Ich habe gesagt Danke für eure liebe. Oder du bist ein Wunder. Oder ihr seid toll. All die Worte auch zu jenen die wohl eher etwas anderes erwarteten.

    Ihr arbeitet. Im Stress. Im Druck. Und schnell wird euch das auch mal zu viel. Sich jedem Patienten individuell wieder hinzu geben. Überstunden. Und lange schichtdienste. All das. Und doch macht ihr weiter. Ihr steht morgens auf. Und geht an diesen heilungs Ort. Und dann kommen Patienten. Die euch kacke finden. Die euch schlicht einfach weg wünschen. Die euch mit Füßen treten.

    Und dann wird immer noch ein müdes Lächeln von euch erwartet. (Ich hab das auch erwartet). Doch bei manchen von euch kam da kein Lächeln mehr. Mein mutter Herz schrie auf. Und doch ich habe euch mit liebe gesehen.
    Danke.

    Und all die Engel. Mir Kommen die Tränen. Über so viel liebe. Ich habe in so viele Augen geschaut und so viel liebe gesehen. Unfassbar. Ihr „lebt“ eure Arbeit. Ihr liebt sie nicht. Ihr seid sie. Ihr macht da keinen Job. Ihr seid das was ihr tut.

    Danke an die liebe Schwester. Die mit ihrem Handy Filme von ihren Haustieren zeigte während sie versuchte den Gips vom Arm unserer Tochter ab zu prockeln.

    Danke an den Arzt der zum Röntgen dazu kam und seine liebe den Raum erhellte als alle anderen nicht mehr in liebe waren.

    Danke an die Schwester die mich und Tobi fest in den Arm nahm und uns fest drückte. Als wir unter Tränen unser Wunder im OP Saal „alleine“ lassen mussten.

    Danke an die Schwester die mich anlächelte als ich mit meiner jüngsten in einem Spiel vertieft war, sie zeigte mir mit diesem Lächeln das wir auch in der schwere leicht sein dürfen.

      Danke an die Kassiererin die mich anschaute und blicke mehr sagten als tausend Worte.

      Danke an die liebe Frau die sagte: „wenn es möglich ist möchte ich sie mit ihrer Tochter vor lassen. Ich bin so berührt gewesen und musste weinen.“

      Danke an die reinigungskrafte die ich heute ganz früh mit einem lieben Danke das es euch gibt so mit Leichtigkeit überhäufen durfte das sie mit einer liebe und Hingabe und einem summen weiter putzen konnte.

      Danke an die Schwester die uns so gut es ging alles ermöglichte. Um es so leicht wie möglich zu machen.

      Ein aus der Reihe Danke an den Papa der im weißen Kittel seine Tochter in die Krankenhauskita brachte. Er hielt sie im Arm und sie erzählte eine Geschichte. Er lief schnell an mir vorbei in einer Hand den Pieper. Und dann steckte er ihn weg. Er schaute seine Tochter an lachte und hörte zu. Ich musste weinen. Es hat mich so daran erinnert. Ihr alle habt eine Familie. Einen Partner. Tiere. Ihr alle seid Menschen. Und ihr heilt andere. Das ist Hingabe. Das liebe. Danke!

      Danke alle die uns gesehen haben. Uns mit liebe beschenkten. Und damit mit Frieden. ❤️🙏❤️


      Liebe Anni

      Du willst mehr zu uns...
      folge uns auf Facebook, Instagram, Youtube, höre in den Podcast rein oder Unterstütze uns.




      Kein Kommentar

      Zurück zum Seiteninhalt